Die 13 ist meine Glückszahl, basta!

Im April diesen Jahres haben wir wieder Freitag den 13. und einige stöhnen schon wieder, weil sie befürchten, dass es ein schlechter Tag wird. Ich dagegen freue mich, weil es für mich immer super Tage sind, diese Freitage mit der 13 davor.Seit letztem Jahr, da hatten wir 3 x diesen „furchtbaren Tag“ der allen Angst macht.

Vor einigen Jahren habe ich beschlossen, dass das kein gefürchteter Tag ist, sondern ein willkommener. Und lustiger Weise ist es so. Die 13 ist meine persönliche Glückszahl, basta!

Aber ist das möglich? Wo doch seit Jahrhunderten dieser Freitag ein Unglückstag sein soll? Woher kommt der Aberglaube? Und ist nicht doch etwas dran? Wenn mein Spiegel zerbricht, habe ich dann 7 Jahre Pech? Was kann das armen, süßen Kätzchen dafür, wenn ich die Straße entlangfahre, die sie gerade von links nach rechts überquert. Und hat das kleine Tier wirklich Schuld daran, wenn mir anschließend etwas Blödes passiert? Nein! Es ist einzig und alleine meine Entscheidung etwas negatives zu erwarten. Ich könnte auch mein Denken ändern und sagen „Ui, ne Katze! So ein süßes Tier.“ Und mich einfach daran erfreuen, dass sie nicht überfahren wurde und von der einen Seite sicher auf der anderen Seite gelangt ist. Ich persönlich weigere mich, an uralte Weisheiten zu glauben, die negativ sind.

Was ist denn Aberglaube? Ein Gesetzt? Eine belegte Theorie? Eine Tatsache?

Der Aberglaube ist im Mittelalter entstanden und lediglich eine Art Abweichung vom eigentlichen Glauben. Damals war das das Christentum. Alles was die Religion nicht beantworten konnte, wurde mit den „Thesen“ des Aberglaubens erklärt. Uralte, verstaubte Aussagen, an die einige von uns noch heute glauben.

Ich persönlich halte auch an vielen Dingen fest, die gemeinhin als Aberglaube bezeichnet werden. An Sternschnuppen und vier blättrige Kleeblättern. 😉

Aus Sicht der Mentaltrainerin in mir, ist der Aberglaube eine Entscheidung. Wir können entschließen daran zu glauben oder es für Unsinn zu halten. Und wenn wir uns dafür entscheiden es zu glauben, dann haben wir die Wahl uns auf die Ängste zu konzentrieren oder uns durch positive Ereignisse aufputschen zu lassen. Zum Beispiel Sternschnuppen, 4-blättrige Kleeblätter oder Tonscherben.

Dieses altmodische Ritual vor Hochzeiten, alte Keramiken für das Glück des Paares zu zerschlagen, ist eine wunderschöne Tradition, die zudem positive Energien freisetzt. Der Moment, in dem man den Anblick einer Sternschnuppe genießt ist voller Magie! Und auch die Einzigartigkeit eines vierblättrigen Kleeblattes unter Millionen 3-blättriger birgt positive Energie, die man unbedingt aufsaugen darf. An ein eventuell folgendes Glück zu glauben, bringt mich in jedem Fall weiter, als vor zerbrochenen Spiegeln Angst zu haben. Der Ärger über das kaputte Accessoire ist völlig ausreichend.

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